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Deutschland Quotes

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Wolfgang Borchert
“...in deinen süßen heißen mädchenheimlichen Mondrausch.”
Wolfgang Borchert, Draußen vor der Tür

Napoléon Bonaparte
“„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.”
Napoleon Bonaparte

“IN the book of my heart, pages keep falling out, many of them marked "Mom and Dad.”
Darryl Pinckney, Black Deutschland

Sascha Lange
“Nun riskierten wir, etwas aufs Maul zu bekommen von den zahlreichen Faschos in ihren Begrüßungsgeld-Bomberjacken und von besoffenen Helmut-Kohl-Fans mit den "Allianz für Deutschland"-Plastebeuteln.
Viele von ihnen riefen im Sprechchor "Wie sind stolz, Deutsche zu sein".
Wir fragten uns, worauf sie denn eigentlich stolz wären. Auf die Alpen oder den Thüringer Wald? Die hatten die Natur geschaffen. Auf Goethe oder Schiller? Ja haben die Schreihälse an deren Werken etwa mitgeschrieben? Daß sie in einem deutschen Land geboren wurden, war doch purer Zufall, dafür hatten sie doch überhaupt nichts getan. Eigentlich kann man doch nur auf etwas stolz sein, das man selber geschaffen hat.
Ich zum Beispiel war auf meine Depeche-Mode-Postersammlung stolz, denn dafür hatte ich echt geschuftet. Auf unsere erste Parole-Emil-Kassette war ich auch mächtig stolz, denn die hatten wir ganz alleine gebastelt. Auf Deutschland wollte ich nicht stolz sein. Das war mir viel zu abstrakt.”
Sascha Lange, DJ Westradio: Meine glückliche DDR-Jugend

Abhijit Naskar
“Menschlich zu sein ist die Rechte Religion.”
Abhijit Naskar

Jürgen Todenhöfer
“In Deutschland wurde übrigens bis heute nicht ein einziger Deutscher durch »islamistische« Terroristen getötet. Aber allein seit 1990 wurden in Deutschland 29 Muslime durch Rechtsredikale ermordet.”
Jürgen Todenhöfer, Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

Jürgen Todenhöfer
“In Deutschland wartet der Staatsanwalt, weil man nicht in ausländischen Terrortruppen tätig sein darf. Das ist strafbar. Und die Strafen sind hoch. Das ist ja auch nicht gerade einladend, oder?”
Jürgen Todenhöfer, Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

“Die Behäbigkeit der gesellschaftlichen Mitte muss überwunden werden, um eine weitere und breitere Radikalisierung genau dieser Mitte zu verhindern.”
Liane Bednarz | Christoph Giesa

“Pushing the boundaries and uniting the world: That’s what Mars One is about.”
Nico Marquardt

“Der Nordafrikaner ist in diesen Tagen der neue Jude Deutschlands.”
Dmitrij Kapitelman, Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters

“В глубине души люди хотят костра и серы. Они мечтают о жестком мстительном Боге, который повелевает и карает за непослушание.”
Бен Элтон, Время и снова время

“Австро-Венгерская империя? Ей и без того хватало забот – разобраться бы, на каких языках говорить в собственном парламенте.”
Бен Элтон, Время и снова время

Abhijit Naskar
“Güte ist Gottseligkeit.”
Abhijit Naskar

“Und deswegen will Hermann Kesten vor allem das von ihrem Gespräch in Brüssel von ihr wissen: °Wie ist es in Deutschland heute? ...° Aber sie erzählt von einem Deutschland , in dem Kolonialwarenhändler und Feldwebelwitwen Nietsches Philosophie vollstreckten. Einem Deutschland mit unfrohen, rohen Gesängen und drohenden Rundfunkreden, mit der künstlichen Dauer-Ekstase von Aufmärschen, Parteitagen, Heil-Jubeln und Feiern. Einem Deutschland voll berauschter Spießbürger. Berauscht, weil sie es sein sollten - berauscht weil man ihnen Vernunftlosigkeit als Tugend pries, berauscht, weil sie gehorchen und Angst haben durften, und berauscht, weil sie Macht bekommen hatten.”
Volker Weidermann, Ostende

“Deutschland will den politischen Winter. Wir alle lassen dieses gesellschaftliche Erfrieren zu. Es ist ein beeindruckendes Schauspiel, dem allmählichen Erkalten der eigenen Zeit beizuwohnen.”
Philipp Ruch, Schluss mit der Geduld: Jeder kann etwas bewirken. Eine Anleitung für kompromisslose Demokraten

“Zur Erinnerung
Ein Prozent der Erwachsenen in Deutschland besitzen rund 35 Prozent des Gesamtvermögens, weitere neun Prozent besitzen weitere 32 Prozent. Die 'oberen zehn Prozent' vereinen also 67 Prozent des Vermögens auf sich. Und die restlichen 90 Prozent der Bevölkerung besitzen gemeinsam gerade einmal 33 Prozent des Gesamtvermögens.”
Jennifer Hauwehde, Great Green Thinking

Stephan Hermlin
“Irgendwann fiel zum ersten Mal das scheinheilige Wort vom Totalitarismus, das einem nicht nur half, dem gefährlichen Begriff Faschismus, an dem man ja ausgiebig beteiligt gewesen war, aus dem Wege zu gehen, sondern auch jenes Gesellschaftssystem, das der Todfeind des Faschismus gewesen war, bei seinem Zusammenbruch die Hauptrolle gespielt und im Kampf die schwersten Opfer gebracht hatte, eben diesem Faschismus an die Seite zu rücken, ja, man hatte, wenn man es recht bedachte, bereits an der Spitze seiner SS-Panzergrenadiere die Hälfte des Totalitarismus bekämpft und durfte sich so mit Fug und Recht einen Freiheitskämpfer nennen.”
Stephan Hermlin, In den Kämpfen dieser Zeit

Adam Soboczynski
“Wären die Hitze und die architektonischen Entgleisungen Antoni Gaudís nicht gewesen, die daran erinnerten, dass man sich tatsächlich in Barcelona befand, man hätte meinen können, wir wären gar nicht verreist. Die Trams waren von derselben schnittigen Bauart wie zu Hause, in den Cafés saßen Freelancer mit ihren dickrandingen Brillen an Notebooks und Lesegeräten, die sich so geheimnisvoll und so magisch mit dem Zeigefinger auf dem Display bedienen lassen. Im Taxi vom Flughafen erspähten wir auf der Autobahn ein Schild eines Möbelgeschäfts, das uns sehr vertraut war. Die kleinen weißen Plastikkarten, die die Schlüssel in Hotel abgelöst haben, glichen vollkommen denjenigen in Wuppertal oder Frankfurt, selbst die Toilettenschlüssel und Armaturenbretter im Badezimmer waren vom selben Fabrikat wie in meiner Wohnung. Das womöglich allerletzte Disinktionsmerkmal des Südens gegenüber dem Norden, schien es mir, war die deutlich höhere Verbreitung des Bidets.”
Adam Soboczynski, Das Buch der Laster

“Einen Staat Deutschland hat es ja überhaupt nie gegeben, und man mag doch sagen, was Großes die reine Staatsidee bei uns hervorgebracht hätte. Denn diese Idee ist uns ursprünglich fremd, und erst in den letzten Jahrhunderten durch die romanisirende Bil­dung eingeimpft worden, daher sie auch bis diesen Tag noch als ein exotisches Gewächs erscheint, soviel Mühe man sich auch geben mag, uns ein politisches Bewußtsein einzutrichtern. Wir haben keins, und werden's schwerlich je bekommen.

Der Deutsche hat einen Standesgeist, einen Cor­porationsgeist, einen landsmannschaftlichen Geist, einen Nationalgeist, kurz er hat alles andere, nur keinen S t a a t s g e i s t . Wir unsererseits klagen darüber nicht.”
Constantin Frantz, Von der Deutschen Föderation...

Saša Stanišić
“Wir vier zum Beispiel. Ausländer in Deutschland. Ja, auch du, Nico, deine Mutter ist DDR, das zählt.”
Saša Stanišić, Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne