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“Glaubst du eigentlich an Seelenverwandtschaft?", fragt sie mich.
Ich zucke mit den Schultern. "Na ja…" Einem Menschen wie mir, ohne jegliche Seelenverwandten, ist so ein Konzept ziemlich suspekt.
"Ich schon", gesteht Maya. "Aber nicht nur auf romantische Art und Weise, sondern allgemein. Ich glaub, wir alle haben so ein Dutzend Seelenverwandte, mit denen es einfach klickt, weißt du, was ich meine?"
"Ich denke schon…”
― Like water in your hands
Ich zucke mit den Schultern. "Na ja…" Einem Menschen wie mir, ohne jegliche Seelenverwandten, ist so ein Konzept ziemlich suspekt.
"Ich schon", gesteht Maya. "Aber nicht nur auf romantische Art und Weise, sondern allgemein. Ich glaub, wir alle haben so ein Dutzend Seelenverwandte, mit denen es einfach klickt, weißt du, was ich meine?"
"Ich denke schon…”
― Like water in your hands
“Wenn ich könnte, würde ich den Leuten gern schon bei unserem ersten Zusammentreffen erklären, wie es um mich steht. Dass ich die meiste Zeit über keine Ahnung habe, was ich mache oder machen sollte. Ich weiß nicht, was von mir erwartet wird, welche Wörter ich zusammensetzen muss, damit sie Sinn ergeben. Und genauso wenig weiß ich, wie man andere Menschen liest – es ist, als ob alle bei ihrer Geburt eine Gebrauchsanweisung für soziale Interaktionen installiert bekommen haben, nur mich hat man übersprungen. Und jedes Mal, wenn ich versuche, mich mit anderen zu verständigen, sind da tausend Fragen in meinem Kopf: Soll ich weiter lächeln? Den Blickkontakt aufrechterhalten, etwas sagen, nichts sagen – und wohin mit meinen Händen, meinen Füßen, mit meinem Körper? Wohin mit mir?”
― Like water in your hands
― Like water in your hands
“Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit?", frage ich.
Er blinzelt kurz, dann klärt sich sein Blick. "Dass wir uns hier treffen?"
Ich nicke.
"Statistisch gesehen ziemlich hoch." Er zuckt mit den Schultern. "Statistisch gesehen trifft man täglich dieselben Menschen, wenn man sich immer in denselben Räumen bewegt, man achtet nur nicht darauf, weil man sie nicht kennt. In der Masse aus Fremden sehen eben alle gleich aus. Aber da wir nicht mehr so fremd miteinander sind, ist es bei uns anders. Wir bemerken uns." Leiser fügt er hinzu: "Wir sehen uns.”
― Like water in your hands
Er blinzelt kurz, dann klärt sich sein Blick. "Dass wir uns hier treffen?"
Ich nicke.
"Statistisch gesehen ziemlich hoch." Er zuckt mit den Schultern. "Statistisch gesehen trifft man täglich dieselben Menschen, wenn man sich immer in denselben Räumen bewegt, man achtet nur nicht darauf, weil man sie nicht kennt. In der Masse aus Fremden sehen eben alle gleich aus. Aber da wir nicht mehr so fremd miteinander sind, ist es bei uns anders. Wir bemerken uns." Leiser fügt er hinzu: "Wir sehen uns.”
― Like water in your hands
“Tariq: Lieblingsfarbe?
Ich: Blau.
Tariq: Welches Blau?
Ich: Jedes. Blau ist Blau ist Blau. Deine?
Tariq: Blau.
Ich: Wirklich?
Tariq: Jetzt schon.”
― Like water in your hands
Ich: Blau.
Tariq: Welches Blau?
Ich: Jedes. Blau ist Blau ist Blau. Deine?
Tariq: Blau.
Ich: Wirklich?
Tariq: Jetzt schon.”
― Like water in your hands
“Wien ist…" Ich versuche mich an die richtigen Vokabeln auf Urdu zu erinnern, merke aber, dass ich nicht mal auf Deutsch so genau wüsste, wie ich fortfahren soll. Wien ist… groß? Ernüchternd. Ermüdend. Irgendwie schäbiger als erwartet, irgendwie schöner auch. Vor allem ist es sehr viel und sehr schnell und ziemlich überwältigend, auch nach den vier Wochen, die ich schon hier bin. "Wien", beende ich meinen in der Luft schwebenden Satz. "Wien eben.”
― Like water in your hands
― Like water in your hands
Obsessionwithboooks’s 2025 Year in Books
Take a look at Obsessionwithboooks’s Year in Books, including some fun facts about their reading.
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