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Frank is on page 10 of 256 of Das neue Spiel: Strategien für die Welt nach dem digitalen Kontrollverlust
Seemann kenne ich von seinem Newsletter her, der interessante Ideen verfolgt, sich aber einer nicht ganz ausgereiften und schwer verständlichen Terminologie bedient und sowieso in nerdigem modern Denglish verfasst ist. Aber er ist ein Spezialist für Plattformökonomie und so hoffe ich, hier mehr über den sich anbahnenden Konflikt zwischen der plattformbasierten Macht und dem "Konzept Staat" zu erfahren. (vgl. S. 6)
Apr 16, 2026 07:35AM Add a comment
Das neue Spiel: Strategien für die Welt nach dem digitalen Kontrollverlust

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Frank is on page 232 of 314 of Happy End: Warum Du ohne Glück glücklicher bist | Ein zugespitzter Blick auf die Glückstyrannei unserer Gegenwart (German Edition)
Ist nicht mehr lustig, obwohl amüsant (sofern man-wie ich-die Thesen teilt). Beispiel? "Deutsche Achtsamkeit, das ist im Grunde der Rentner mit dem Kopfkissen am Fenster, der Falschparker vor seinem Haus aufschreibt." (232) Und so kriegen Modethemen u. nicht glücklich machende Praktiken von Wellness bis Esoterik ihr Fett weg. Mit Fakten belegt u. zu Recht. Horrorlektüre für das ach so "progressive" grüne Bürgertum!
Apr 15, 2026 01:55AM Add a comment
Happy End: Warum Du ohne Glück glücklicher bist | Ein zugespitzter Blick auf die Glückstyrannei unserer Gegenwart (German Edition)

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Frank is on page 42 of 1102 of Kapitalismus: Geschichte einer Weltrevolution | Unter den "100 Notable Books of 2025" der NEW YORK TIMES (German Edition)
Obwohl im Ansatz historisch, besteht Beckert darauf, dass "Kapitalismus" eine "politische Ökonomie" Ist, also eine Wirtschaftsform, die ohne ihre Verquickung mit dem Staat nicht funktionstüchtig u. nicht verstehbar ist. Die Leit-Frage lautet: Wie gelangt man von einer Gesellschaft, in der Märkte in soziale Beziehungen eingebettet waren zu einer Gesellschaft, in der soziale Beziehungen in Märkte eingebettet sind. (19)
Apr 14, 2026 11:02AM Add a comment
Kapitalismus: Geschichte einer Weltrevolution | Unter den "100 Notable Books of 2025" der NEW YORK TIMES (German Edition)

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Frank is on page 123 of 256 of Fabian: die Geschichte eines Moralisten
Vergnüglich, mal wieder Kästner zu lesen und sich an seinem satirischen Stil zu erfreuen. Szenen in der Redaktion: zeitlos; sie zeigen, dass fake news beileibe keine moderne Erfindung sind. Berlin ist als Sünden-Babel recht gut getroffen. Man sieht, welche "Traditionen" (damals allerdings aus der Not geboren) die Berliner Clubszene zu verteidigen hätte, wenn sie denn könnte. Stattdessen Sieg das Spießbürgerlichen!
Apr 07, 2026 09:18AM Add a comment
Fabian: die Geschichte eines Moralisten

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Frank is on page 242 of 463 of Verlust. Ein Grundproblem der Moderne
"Verlust" ist das beste Buch des Autors. In jedem Nebensatz steckt noch eine Erkenntnis, die man-obwohl man sich "nur" im eigenen Denken bestätigt fühlt-so präzise nicht hätte formulieren können. Spannend die Ausführungen zur Verlustantizipation, dem Aufkommen von Risikobewusstsein im 17. Jh. u. der Rolle der Glücksspiele, der Börse (Mathematik) u. in der Folge des Versicherungswesens für die bgi. Gesellschaft.
Apr 05, 2026 12:25AM Add a comment
Verlust. Ein Grundproblem der Moderne

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Frank is on page 117 of 463 of Verlust. Ein Grundproblem der Moderne
Nachdem vorläufige Definitionen geliefert u. das Untersuchungsfeld abgesteckt sind, wendet sich Reckwitz einer unglaublichen Zahl einzelner Verluserfahrungen bzw. den damit verbundenen Emotionen u. Verarbeitungsstrategien zu. Man staunt, was für Eisichten die systematische Aufstellung u. Gruppierung im Teil I mit sich bringt. Deutlich wird: Verlusterfahrungen sind wie ihre Bearbeitung an Erzählungen darüber gebunden.
Apr 03, 2026 10:44AM Add a comment
Verlust. Ein Grundproblem der Moderne

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Frank is on page 55 of 463 of Verlust. Ein Grundproblem der Moderne
Thema ist das "Verlustparadox", weil einerseits im Fortschrittsversprechen und dem Fortschrittsglauben die Schattenseiten und die Verlierer der Modernisierung unkenntlich gemacht bzw. Methoden der Verlustabwehr forciert werden (Resilienz von Gesundheit bis Infrastruktur), dafür aber andererseits Kulturpessimismus, Zivilisations- und eben auch Modernekritik entstehen. Die Spätmoderne radikalisiere die zweite Seite.
Apr 02, 2026 12:27PM Add a comment
Verlust. Ein Grundproblem der Moderne

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Frank is on page 145 of 314 of Happy End: Warum Du ohne Glück glücklicher bist | Ein zugespitzter Blick auf die Glückstyrannei unserer Gegenwart (German Edition)
Das Glück ist eine ernsthafte Sache und nicht einmal die Abwesenheit von Unglück. Schroeder belegt anhand von Statistiken, was uns alles unglücklich macht bzw. Anlass dafür sein könnte, sich weder in Deutschland noch in seinen Glücks-Coachings wirklich glücklich zu fühlen. Am ehesten kam der Autor diesem Gefühl auf einem LSD-Trip nahe- als Erfahrung, (auch nur- aber immerhin!) zu sich selbst gekommen zu sein.
Apr 02, 2026 12:13PM Add a comment
Happy End: Warum Du ohne Glück glücklicher bist | Ein zugespitzter Blick auf die Glückstyrannei unserer Gegenwart (German Edition)

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Frank is on page 43 of Notizen zur Sprache und Kultur
Die Einleitung v. Bochmann, der die Abwicklung des wiss. Personals der KMU Leipzig unbeschadet (u.a. der "Schmetterlingskompetenzen"-Rumänisch, Moldauisch-wegen) überstanden hat, ist gut gealtert. Sie spiegelt d. kompetenten Versuch wider, inkompetenten Sachwaltern d. "Marxismus-Leninismus" unorthod. Denken unterzujubeln, indem von dem gesprochen wird, was die eh schon glauben, u. anderes im Text versteckt bleibt.
Mar 30, 2026 07:32AM Add a comment
Notizen zur Sprache und Kultur

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Frank is on page 143 of 224 of Hey guten Morgen, wie geht es dir?
Nichts für mich. Antikisierende Namen passen nicht zu Internetsprech u. sind aufdringlich. Anspielungen? Keine Idee. Handlung trivial, scheintiefsinnig durch das traurige "Schicksal" von Jupiter, die Konfrontation mit Afrika und der deutschen "Künstlerproblematik". Trifft nicht den Alltag von Pflegenden-denke ich. Eher Alterungssentimentalität. Verstehe Meyers Wutausbruch über den Buchpreis. Kein Vergleich denkbar.
Mar 29, 2026 08:49AM Add a comment
Hey guten Morgen, wie geht es dir?

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Frank is on page 55 of 151 of Lost Paradise
Lese das Buch noch einmal, denn ich hatte bereits vergessen, was drin steht. ;-) Musste lachen, weil Alma und Almut die Heldinnen sind, literarische Figuren, die auch im "Buddha" vorkommen. Dort sind sie zwar keine Brasilianerinnen, aber leben ebenfalls in billigen Hippie-Hotels und verdienen sich ihre Reisen unterwegs. Und sie sind auf dem Weg nach Australien, wovon sie hier als "Paradies" (=Urzustand) träumen.
Mar 28, 2026 03:43AM Add a comment
Lost Paradise

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Frank is on page 89 of 148 of Farm der Tiere
Zu DDR-Zeiten war die Lektüre (aus schlechten Gründen) unmöglich und danach fand ich "1984" vordringlicher. Ich dachte, damit sei Orwells (großartiges) Ideenreservoir erschöpft und scheute ein zweites Buch "zum selben Thema". Irrtum, wie sich nun herausstellt. ;-) Vor allem ist es leicht, witzig und ironisch- gute Unterhaltung! Über Diktator Napoleon und den Revolutionsexporteur Schneeball musste ich herzlich lachen.
Mar 27, 2026 05:01AM Add a comment
Farm der Tiere

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Frank is on page 76 of 314 of Happy End: Warum Du ohne Glück glücklicher bist | Ein zugespitzter Blick auf die Glückstyrannei unserer Gegenwart (German Edition)
Straßenbahnlektüre. ;-) Gut gewählt. Unterhaltung ist garantiert durch den sarkastischen Unterton, mit dem Eigenheiten der Glücksindustrie aufs Korn genommen werden. Einzig die "Swifties" und ihr Idol kommen hier etwas besser weg. Einführung in ein (mich nicht interessierendes) Phänomen. Glückscoachings sind doof, klar. Ansonsten orientiert an Aristoteles. Eudaimonia statt "glückliches Leben". Das Streben eben. ;-)
Mar 25, 2026 10:51AM Add a comment
Happy End: Warum Du ohne Glück glücklicher bist | Ein zugespitzter Blick auf die Glückstyrannei unserer Gegenwart (German Edition)

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Frank is on page 580 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
E.Vinokur (englisch): Reflektiert die zwischen allen Stühlen stehende Kritik des israel. Intellektuellen Gur-Ze’ev, der einen "neuen Antisemitismus" auf postmodernistischer/neo-neomarxistischer Grundlage (Zizek, Badiou etc.) als Verbündeten des palästinensischen Antisemitismus/ Antizionismus sieht. Gemeinsamer Nenner: "Moderne-Kritik" an kapital. Dekadenz und Vergnügungssucht als "christlich-jüdisch"-materialistisch.
Mar 24, 2026 08:15AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 580 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
J.Gerber: Ab hier folgen Aufsätze in Englisch. Endlich ein Beitrag zur DDR (im Zusammenhang mit den Slansky-Prozessen). Mich haben nur die Passagen zu Fürnberg u. Weisskopf interessiert, da mein Englisch nicht gut genug ist, um alles andere flüssig zu lesen. Die Wertschätzung beider Autoren nach ihrer Flucht aus der CSSR ist in der Tat beachtenswert und offenbart die Doppelgesichtigkeit der Führung zur Judenfrage.
Mar 24, 2026 07:54AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 556 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
Grigat: Informativ zu Hakenschlägen israel.-arab. Stalinisten, Kommunisten u. sonstiger "Linker". Das muss hartes Brot für die Genossen gewesen sein, da sich die Parteilinie schneller als das Wetter änderte. Interessant, dass Grigat NUR in diesem Zusammenhang das sonst ausgesparte Grundproblem reflektiert, nämlich, dass der israelische "KOLONIALISTISCHER [F.S.] Antikolonialismus" gewesen sei. Daher die Widersprüche.
Mar 24, 2026 07:47AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 527 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
F. Fuß: Guter Überblick über anarchistische Positionen zwischen Antisemitismus und Antizionismus bei gleichzeitiger Bewunderung der Kibbuzim und der Intifada, insofern beide Formen sich gegen Vereinnahmung durch Staatlichkeiten richteten. Zutreffende Kritik an den 68-igern und ihren Nachkommen, da die Intifada nichts mit der Ideologie der heutigen Hamas/Hisbollah zu tun habe. Wohl war.
Mar 24, 2026 05:50AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 509 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
O. Kistenmacher: Ja, der Quatsch, den die Komintern/KPD in der Juden-u. Zionismusfrage verzapft haben, ist beschämend. Der Autor hebt zutreffend heraus, wie wenig das mit Klassenanalyse u. also mit Marx/Engels zu tun hat. Übergeordnetes Motiv war der arabische Kampf gegen den "englischen Imperialismus", den es zu unterstützen galt. Leider wird nicht aufgezeigt, wie das in DKP/SED weiterwirkte oder korrigiert wurde.
Mar 24, 2026 05:26AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 483 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
U.Becker: Der Beitrag verdeutlicht gut die Komplexität der Problemlagen, denen sich die Bundesregierung in den 50-iger Jahren ausgesetzt sah und zeigt das Fortwirken arabisch-nationalsozialistischer Beziehungen auf, von denen mir einige Aspekte unbekannt waren. Nachwirkungen gibt es bis heute; die "Staatsraison" von wirtschaftspolitischen Fragen abzukoppeln, setzte das Abraham-Abkommen voraus. Keine deutsche Politik.
Mar 24, 2026 04:48AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 458 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
M. Cüppers bietet ein paar interessante Einblicke in die Dynamiken antisemitischer Mobilisierung im Zuge des arabische "Nation-Building". Die postulierte Mitschuld arabischer Führer ist nicht von der Hand zu weisen, erklärt aber nicht, warum mit Blick auf Juden unhinterfragt von "ihrem (!) Erez Israel" die Rede ist und warum geplante Gebietszuteilungen an Palästinenser mit jedem UN-Kompromiss kleiner ausfielen.
Mar 24, 2026 04:08AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 434 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
M. Hagedorny: Gute Analyse/Zusammenfassung d. widersprüchlichen Positionssuche d. Neuen Rechten zwischen Antisemitismus u. Antiislamismus bzw. Affinitäten dazu. Rechte können Widersprüche aushalten, weil die "affektive 'Gefühlsgemeinschaft'" jenseits aller Unterschiede stabil ist. (Warum kann links das nicht?) Wusste nicht, dass E. Jünger und M. Eliade gemeinsam eine Zeitschrift herausgegeben haben. Erklärt einiges.
Mar 24, 2026 03:19AM 2 comments
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 410 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
R.Becker zeigt am Beispiel A.Césaires, dass Humanismus u. Menschenrechte entweder universell oder nicht sind. Er kritisiert Versuche, den Antikolonialismus der älteren Schule anti-zionistisch umzudeuten und arbeitet sich vor allem an Houria Bouteldja ab. Prinzip auch hier: Man kritisiere einzelne "links gelesene" ;-) Ikonen und diskreditiere damit alle linke Kritik an Israel. Bei Becker allerdings weniger als vorher.
Mar 24, 2026 02:54AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 395 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
K.Stögner: Arbeitet sich an A.Davis ab, zeigt, dass hier besonders Tendenzen in USA und GB gemeint sind, verallgemeinert aber (ohne eleg) auf "die globale Linke". Individualrechte (am Beispiel Queer) gegenüber "authentischer Kultur" nachzuordnen ist freilich ein Schandfleck der Theoriebildung und des BDS. Interessant der Gedanke, man brauche diese Authentizität, um Israel als "künstlich" zu begreifen.
Mar 23, 2026 05:34AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 373 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
G.Jikeli: Statistische Angaben zum Antisemitismus könnten wichtig sein, aber Jikeli zeigt auf, dass viele Studien methodisch problematisch, die Stichproben zu gering u. die Ergebnisse uneinheitlich sind. Aber das ist auch ein Befund. Die im Fazit beschriebene Tendenz, Antisemitismus sei bei älteren männlichen muslimischen Einwanderern der ersten Generation etwa 2x höher als in der Gesamtbevölkerung, überrascht nicht.
Mar 23, 2026 04:50AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 344 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
K.R.Stoller: Erstmals im Band kommen arab. Perspektiven zu Wort u. es wird verdeutlicht, worum es bei Israelfeindschaft islamistischer u. panarabischer Strömungen eigentlich geht. Gleichzeitig werden am Beispiel Marokkos Gegenbewegungen skizziert, wobei die Verflechtung der Frauen- u. Geschlechterfrage mit Antisemitismus einerseits bzw. dem Kampf dagegen bemerkenswert ist. Bisher zu Unrecht unterbelichteter Aspekt.
Mar 23, 2026 03:55AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 324 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
I.Küpeli: Lieblos zusammengeschusterter Artikel, der wesentlich das Thema "Graue Wölfe" und Genozid an den Armeniern behandelt. Interessant die kurze Information über die Existenz eines "Krypto-Juden" in der türkisch- islamisch-nationalistischen Ideologie. Akzeptanz rechter türkischer Narrative auf linken antiisraelischen Protestveranstaltungen bleiben leider ohne Beleg. Für Küpeli enttäuschend.
Mar 23, 2026 03:31AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 307 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
C.Joppich: Informativ über Antisemitismus in Lateinamerika und die Haltung zu Israel. Betont Cubas Schwenk zur PLO als "Befreiungsbewegung" als Katalysator einer Wende. Auch hier werden Jom-Kippur- und 7-Tage-Krieg als Kipppunkte erwähnt, aber wie immer in diesem Band bleibt Israel einseitig Opfer und wird nicht als problematischer Akteur begriffen. Zutreffende Kritik an linken Bewegungen bleibt damit einseitig.
Mar 23, 2026 03:04AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 282 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
A. Benl: Antizionismus sei einziger Zweck des Regimes u. Brücke, die Iran mit anderen Regimes/Ideologien verbindet. Deshalb könne der "globale Antisemitismus" nur kontrolliert werden, "wenn Israel und iranische Oppositionelle ihre islamistischen Gegner dauerhaft besiegen." Der Aufruf zu Krieg u. Regimechange erfolgt ohne Blick auf die gerade jetzt sichtbaren geopolitischen Komplikationen., die schon absehbar waren.
Mar 22, 2026 01:46PM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 259 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
F. Markl: Habe viel über Gründe für Israel-Verurteilungen ("Öl als Waffe") der UN gelernt. Der Israel-Focus ist angesichts weltweiter Menschenrechtsverletzungen befremdlich. Markl spart nur zwei Dinge aus: 1.trifft Kritik ein Land mit demokrat. (!) Anspruch u. keine erklärte Diktatur u. 2.wird übergangen, inwieweit "Rache" u. die Unverhältnismäßigkeit des Kriegs gegen den Terror zivile Opfer in Kauf nehmen. Warum?
Mar 22, 2026 12:24PM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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Frank is on page 225 of 600 of Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober
G.Gerdes Vergleich von Inceldom und Jihadismus ist interessant, da er (von mir) übersehene Affinitäten beider "Bewegungen" im Bereich "Männlichkeit und Misogynie" aufzeigt. Die Bewertung, beide würden der Fetischisierung des abstrakten Kapitalverhältnisses aufsitzen und stattdessen Juden und Frauen schuldig sprechen, überzeugt nicht zuletzt dadurch, dass sie mit Postones wegweisender Untersuchung dazu begründet wird.
Mar 22, 2026 11:43AM Add a comment
Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober

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